Entstehung der Industrie
Für die Industrialisierung gilt England als das Mutterland, denn dort waren schon früh die Regeln gelockert. Es gab dort als erstes Lockerungen beim Absolutismus und auch den Zunftzwang gab es dort nicht, so wie zum Beispiel in Deutschland. Desswegen konnte hier die Industrie als erstes Fuss fassen. Die ersten Grundpfeiler hierfür waren beispielsweise die Erfindung die Erfindung der Dampfmaschine von Thomas Newcomen im Jahre 1712 und die Weiterentwicklung der Maschine durch James Watt. Durch diese Erfindung wurde es möglich Spinnmaschinen oder bei der Eisenerzgewinnung die Technik des Puddelverfahrens anzuwenden. Was natürlich auch dazu beitrug war die Erfindung der Dampflokomotive und der Ausbau der Eisenbahnen. Somit wurde eine Infrastruktur geschaffen, die den Transport und Verkauf vieler Waren erleichterte und beschleunigte. Die Industrie erlebte daraufhin einen ungeahnten Boom und Aufschwung, der sich nach und nach auch weiter ausbreitete. Natürlich wollte auch Deutschland nicht aussen vor bleiben und betrieb Anstrengungen, die Industrie aufzubauen, um konkurrenzfähig zu bleiben.Geschichte der Industrie
Natürlich wurde die Industrie in den grossen Kriegen auch für die Herstellung von Kriegsmaschinen missbraucht. Fabriken für Autos oder ähnliches wurden kurzerhand für die Herstellung von Panzern, Schiffen oder Kanonen umgewandelt und demzufolge wurden sie auch ein Angriffsziel für feindliche Truppen. Das warf die Industrie in jedem Krieg zurück und es dauerte lange bis die ursprüngliche Grösse wieder erreicht war. Störfaktoren, die der Industrie Schaden zufügten waren natürlich auch Wirtschaftskrisen oder fallende Aktienkurse. Denn viele Industriezweige wurden von Familenunternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt, um mehr Kapital für Investitionen zu beschaffen. Heutzutage gibt es kaum mehr Industrie, die sich in Familienbesitz befindet. Zu risikoreich ist es, sich alleine darauf zu verlassen, dass das Geschäft so weiterläuft wie bisher. Desswegen wird auch viel Geld in Forschung und Innovation verwendet. Die Gefahr hierbei ist natürlich wieder, dass durch Industriespionage solche Erfindungen ausspioniert werden. Desswegen gibt es auch Patente und das Patentrecht.
Formen der Industrie
Natürlich sind viele Industriezweige regional in einem Gebiet ansässig. Das liegt an den Versorgungswegen oder natürlich auch den Abbaumöglichkeiten für Erze oder landwirtschaftliche Güter.
Heutzutage gibt es kaum noch Güter, die nicht industriell genützt oder hergestellt werden. Angefangen von Lebensmitteln über Verbrauchsgüter wie Öl, Benzin, Strom, Gas, Holz, Werkzeuge, Baumaterial und vieles mehr werden natürlich auch Maschinen, Kraftfahrzeuge, Haushaltsgeräte, Schiffe, Flugzeuge, Raumschiffe und Kleidung hauptsächlich industriell gefertigt und verpackt. In Deutschland ist und war natürlich die Eisen und Stahlherstellung ein grosser Wirtschaftsmotor. Die Industrie benötigte dafür natürlich genügend Kohle und Braunkohle um die Hochöfen zu befeuern. Es ist heute aber so, dass immer mehr High Tech-Produkte auch in Deutschland gefertigt werden. Angefangen über Mikrochips über Computer bis zu hochentwickelten Bauteilen in Maschinen und Kraftfahrzeugen gibt es nichts, was nicht gefertigt werden könnte hier. Industrie hat Zukunft und ist ein wachsender Wirtschaftsweig.
